Für das Schuljahr 2010/11 gilt die neue Promotionsordnung. Im Gegensatz zu anderen Schulen hat sich die Schulleitung dagegen ausgesprochen, einen Themenabend als Information für alle Eltern anzubieten. Der Beschluss für Villmergen sieht wie folgt aus: Jede Klassenstufe führt gemeinsam einen Elternabend durch, an dessen Anfang ein Mitglied der Schulleitung die neue Promotionsordnung vorstellt. Dort gibt es auch die Gelegenheit, Fragen zu den Besonderheiten der Beurteilungen zu stellen, die für Villmergen getroffen wurden.
Die Schulleitung ist der Meinung, mit dieser Vorgehensweise den Elternanliegen sehr gut gerecht zu werden. Voraussetzung ist natürlich, dass die Eltern die Elternabende auch besuchen. Übrigens hat das Departement auch eine Elternbroschüre erarbeitet, die von der Schule abgegeben wird.
Beengte Verhältnisse überall
Geschrieben von: schulleitung
Seit rund zwei Jahren ist ein Planungsgremium aus Gemeinderat, Schulpflege und Schulleitung in Zusammenarbeit mit der METRON am Erstellen von Planungsgrundlagen für die Erweiterung der Schule. Da die politischen Rahmen-bedingungen eng mit dem Bildungskleeblatt verknüpft waren, das bei der Abstimmung 2009 durchfiel, blieben wichtige Entscheide aus: Wird der Kindergarten für Fünfjährige obligatorisch? Ist die Grund- oder Basisstufe endgültig abgeschrieben? Kommt der Wechsel an die Oberstufe nach 6 Jahren Primarstufe? Wie viele Abteilungen muss die Oberstufe einer Gemeinde mindestens aufweisen, damit sie eine Bewilligung von Aarau erhält? - Das sind nur einige der Fragen, die sich weiterhin stellen. Mit dem Projekt „Stärkung der Volksschule“ beabsichtigt der Regierungsrat einige der drängenden Fragen zu beantworten. Die Abstimmung dazu soll 2012 erfolgen. Das bedeutet, dass die Gemeinden landauf und landab seit Jahren auf verbindliche Rahmenbedingungen warten müssen und damit ihre Schulraumplanung nicht zügig vorantreiben können.
Zuzüge und Veränderungen in den Unterrichtsformen wirken sich aus
In Villmergen liegen die Gründe für die engen Verhältnisse in allen Schulzentren in der Zunahme der Schülerzahlen, begründet durch die Integration der Schulkinder aus dem Ballygebiet (heute: 95), aus Hilfikon (23), aus Dintikon (55) aber auch Zuzüge aus andern Gemeinden (46 seit 1.7.09 bei 10 Wegzügen). Ebenso führen die neuen Unterrichtsformen wie integrative Schulung, Unterstützungsmassnahmen im Einzelfall (UME), Frühenglisch usw. zu einem Zuwachs an Lektionen. Eine grosse Herausforderung! Am Kindergarten unterrichten wir 120 Kinder in neu 6 Abteilungen (12 Lehrpersonen), an der Primarstufe sind es 310 Kinder in 15 Abteilungen (32 LP), an der Oberstufe 225 Schülerinnen und Schüler in 15 Abteilungen (28 LP). Dazu kommen noch 20 Lehrpersonen der Musikschule. Wo es aber vor allem hapert, sind Nebenräume, in den kleinere Gruppen unterrichtet werden können.
Container als Zwischenlösung
In einer ersten Phase konnte die Schule durch eine sehr genaue und effiziente Stundenplanung die Schulraumplanungsprobleme auffangen. Im neuen Schuljahr 2010/11 war dies jedoch nicht mehr möglich: Es mussten neue Abteilungen eröffnet werden, für die kein Platz mehr war.
Im Kindergarten müssen für 52 Kinder mit fremdsprachigem Hintergrund 36 Lektionen Deutsch untergebracht werden. Ein Teil der Lektionen wird integriert in der jeweiligen Kindergartenabteilung durchgeführt, ein Teil in behelfsmässsigen Räumen für Logopädie, ein weiterer in einem Container, den die Gemeinde in den Sommerferien auf dem Skaterplatz aufgestellt hat. Dort ist auch das Lehrerzimmer untergebracht, es dient als Bibliothek, als Arbeitsplatz für die Hausleitung, als Konferenzzimmer, als Raum für den schulischen Heilpädagogen, für Elterngespräche usw..
Im Schulhaus Dorf sind alle Räume so belegt, dass keine Reserven mehr da sind. Bis zum Sommer kann man sich so arrangieren.
Im Schulhaus Hof musste ebenfalls eine Containerlösung realisiert werden. Je eine zusätzliche Abteilung 1. Real und 1. Sek. konnten nicht mehr im Haus Platz finden. Um die Zusammenarbeit der beiden Klassen möglichst nahe zu ermöglichen, wurden die beiden kleinsten Abteilungen, R1a und R1b in den Container eingeteilt. Neben dem Schulzimmer steht den beiden Klassen auch noch ein kleiner Gruppenraum zur Verfügung.
Für die Schülerinnen und Schüler ist der Lärm von aussen oft störend. Ob die Heizung optimal funktioniert, wird der Winterbetrieb zeigen. Bereits haben die Planungen für das Schuljahr 2011/12 begonnen. Wir rechnen auch dann mit mindestens einer zusätzlichen Abteilung.
Inzwischen wird im Dorf weiter munter gebaut. Welche Konsequenzen die vielen neuen Wohnungen auf die Schülerzahl haben werden, lässt sich heute nicht abschätzen. Schon bald werden alle Primarklassen drei Abteilungen umfassen und an der Oberstufe werden die Real- und Sekundarklassen doppelt geführt werden. Man kann davon ausgehen, dass an der Wintergemeindeversammlung erste Beschlüsse zum weiteren Vorgehen gefasst werden können. Schulleitung, Schulpflege und Gemeinderat sind auf diesem Weg gemeinsam unterwegs.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. September 2010 um 07:11 Uhr
9.99sec für 80m am Sporttag in Villmergen
Geschrieben von: Christoph Fricker
Nach den olympischen Winterspielen, der Fussball-WM und des Leichtathletik-Meetings in Zürich ging am vergangenen Donnerstag bereits der 4. Sportgrossanlass im Jahr 2010 über die Bühne – die SchülerInnen der Oberstufe Villmergen trafen sich zum jährlichen Sporttag.
Traditionellerweise finden diese Wettkämpfe kurz nach den Sommerferien statt, so blieb der Lehrerschaft nur wenig Zeit, die Kinder auf die einzelnen Disziplinen vor zu bereiten. Trotzdem wurden bei strahlendem Sonnenschein bereits am Morgen Höchstleistungen in den Disziplinen Leichtathletik (1. und 3. Klassen), Triathlon (2. Klassen) und Orientierungslauf (4. Klassen) gezeigt. Vor allem die Teilnehmer der beiden letztgenannten Disziplinen dürften froh gewesen sein, dass der Sporttagtermin um zwei Tage verschoben wurde und sie so nicht bei all zu frischen Temperaturen und nassen Waldböden an den Start gehen mussten. Eine Leistung in der Leichtathletik sei besonders erwähnt, Berat Miftari lief die 80m in 9.99 Sekunden und darf damit wohl als „Usain Bolt des Tages“ bezeichnet werden.
An den Spielturnieren des Nachmittags waren dann nicht mehr Einzelleistungen gefragt, Teamgeist spielte eine viel grössere Rolle, um sich beim Fussball, Unihockey, Streetball oder Minivolleyball einen Platz auf dem Treppchen zu sichern. Einmal mehr gingen die Begegnungen meist fair und glücklicherweise ohne gravierende Verletzungen vonstatten.
Als Höhepunkt und Abschluss des Tages fand der Schüler-Lehrermatch statt. Die SchülerInnen freuen sich jeweils lange im Voraus auf dieses Spiel, für dessen Sieger einiges an Prestige heraus schaut. Die Frage lag offen im Raum, ob die jüngere Mannschaft die lange Siegesserie der LehrerInnen und Lehrer endlich beenden könnte. Doch während dem Match sprach wieder vieles für die erfahrenere Truppe, bis die SchülerInnen nach einem umstrittenen Eckball-Entscheid des Schiedsrichter zum glücklichen 1 : 0 verwerten konnten. Postwendend kam jedoch der Ausgleich kurz vor Schluss, und wie im vergangenen Jahr musste auch heuer wieder das Penaltyschiessen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Für einmal war Fortuna auf der Seite des Nachwuchses, das Penaltyschiessen ging mit 3 : 2 an die Kinder, welche den Sieg anschliessend auch ausgelassen feierten. Die Neuauflage 2011 dürfte dann zeigen, ob dieser Sieg eine Ausnahme war oder zur Regel wird.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 03. September 2010 um 15:23 Uhr
Kopfläuse
Geschrieben von: Corina Widmer
Die Läuse sind immer wieder ein lästiges Thema. Nach den Sommerferien sind alle Kindergarten- und Primarschulkinder kontrolliert worden. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Läuse doch in einigen Klassen unterwegs sind. Nach der ersten Nachkontrolle hat es sich gezeigt, dass nach wie vor drei Klassen betroffen sind. Diese Schulklassen werden ein weiteres Mal kontrolliert .
Läusebefall hat nichts mit schlechter Hygiene zu tun und kommt sehr häufig vor. Auch tägliches Haare waschen schützt nicht vor einem Befall. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch direkten Kopf zu Kopf Kontakt, aber auch durch ausgetauschte Kopfbedeckung, Haarkämme oder andere persönliche Gegenstände. Springen oder fliegen können Läuse nicht. Eine Ansteckung durch Haustiere ist nicht möglich. Auch eine Übertragung über Wasser (Schwimmbad) ist nicht möglich.
Helfen Sie mit, die Ausbreitung der Kopfläuse zu verhindern: Kontrollieren Sie ihr Kind in den nächsten Wochen regelmässig! Je früher ein Befall mit Läusen entdeckt wird, desto einfacher ist er zu behandeln.
Wenn Sie bei Ihrem Kind Kopfläuse entdecken, informieren Sie bitte die Klassenlehrerin/den Klassenlehrer und die Eltern von Spielkameraden.
Dies ist der beste Weg, Ihre Familie und andere zu schützen. Im Zweifelsfalle erhalten Sie auch beim Apotheker, Drogisten oder Hausarzt Auskunft.
Schulsozialarbeit in Villmergen
Geschrieben von: Priska Wyss
Schulsozialarbeit - ein Überblick
Das Angebot der Schulsozialarbeit richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Schule Villmergen, die bei Alltagsfragen nicht weiterwissen, sich Sorgen machen oder mit Problemen in der Schule, zuhause oder mit Schulkolleginnen und -kollegen zu kämpfen haben. Erziehungsberechtigte werden nach Absprache mit den Kindern und Jugendlichen in den Beratungsprozess miteinbezogen. Die Schulsozialarbeiterin hat Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und kennt die Themen, welche sie beschäftigen. Sie nimmt die Anliegen der Schülerinnen und Schüler ernst und unterstützt sie beim Finden von Lösungen.
Das Beratungsangebot richtet sich auch an Eltern und Lehrpersonen. Die Schulsozialarbeiterin berät bei sozialen Fragen oder sozialen Problemen im Zusammenhang mit Schülerinnen und Schülern. Sie kennt die wichtigen Fachstellen im Umfeld der Schule und arbeitet mit ihnen zusammen.
Die Schulsozialarbeiterin berät Einzelpersonen und kleinere Gruppen. Mit ganzen Klassen arbeitet die Schulsozialarbeiterin sowohl zum Lösen von Problemen in der Klasse als auch präventiv zur Sensibilisierung und Auseinandersetzung mit Themen wie beispielsweise Gewalt, Sucht, Mobbing oder Partizipation im Schulalltag.
Die Türen der Schulsozialarbeiterin sind offen. Ein Vorbeikommen ist auch ohne Anmeldung möglich.
Erreichbarkeit:
MO, DI und DO 8 - 12 Uhr und 13 - 17 Uhr
E-Mail:
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Natel: 079 381 74 75
Büro: Schulhaus Hof, Dorfmattenstrasse 44, UG rechter Schulhaustrakt
Zu meiner Person
Ich bin in Zürich aufgewachsen und wohne heute mit meiner Familie in Baden. Nach Abschluss des Studiums an der Hochschule für Soziale Arbeit in Zürich arbeitete ich mehrere Jahre als Sozialpädagogin mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen. Seit Februar 2004 bin ich als Schulsozialarbeiterin für die gesamte Schule Villmergen angestellt.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. August 2010 um 13:02 Uhr