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Schulentwicklung und Qualitätsmanagment PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Claudio Fischer, Schulleiter   

Mit dem Projekt QUES bietet das BKS (Kantonales Departement für Bildung Kultur und Sport, Aargau) den Schulen Hilfen zur Arbeit im Bereich Qualität an. Das im untenstehenden Bild dargestellte Haus der Qualität enthält verschiedene Zimmer, die nun mit Inhalten auszustatten sind. Da jede Schule einen unterschiedlichen Stand und unterschiedliche Bedürfnisse aufweist, sind die Wege zum Qualitätsziel ebenfalls verschieden.

Die Arbeit im Haus der Qualität (QUES)

Das Haus der Qualität
Das Leitbild der Schule Villmergen (1) wurde im Jahr 2004 erarbeitet. Die darin aufgenommenen Leitsätze werden in der Schulentwicklung berücksichtigt. Das Qualitätsleitbild 2008 wurde schon erwähnt.
Die Führung der Qualitätsanstrengungen (2) liegt in den Händen von Schulleitung und Steuer-gruppe Schulentwicklung. Sie besteht aus Angehörigen von Schulpflege, Schulleitung und Stufenteams, steuert die Q- Entwicklung und sorgt für die Umsetzung der Leitideen. Die Dokumentation der Arbeitsmittel und Resultate ist eine Aufgabe, die uns in Zukunft beschäftigen wird (Portfolio Schule Villmergen). Um die Führung der Qualitätsanstrengungen im Bereich des Unterrichts näher bei der Basis ansiedeln zu können, haben wir einen Q-Verantwortlichen für die Unterrichtsqualität eingesetzt.
Der Einstieg ins Thema Individualfeedback (3) wurde im Oktober 2006 als Pilotprojekt realisiert. Feedbacks sind ein wichtiges Instrument zur Unterstützung der Optimierung der Unterrichtsqualität. Inhalt sind die kollegiale Hospitation aller Lehrpersonen und das Schülerfeedback. Im Schuljahr 2008/09 werden wir erstmals ein Elternfeedback zur Schulqualität einholen. Diese Prozesse, in kleinen Q-Gruppen durchgeführt, fördern die Teamentwicklung. Q-Gruppen sind professionelle Lerngemeinschaften, deren Ziel es ist, voneinander und miteinander zu lernen. Sie sollen ab Sommer 2009 als Unterrichtsteams gemeinsam an den Jahrgangsklassen arbeiten.

Die Mitarbeitergespräche (MAG) im Sinne von Standort- und Perspektivengesprächen sind seit 2005 flächendeckend eingeführt und wurden im Herbst 2007 evaluiert. Die Schulleitung besucht den Unterricht der Lehrpersonen, bespricht die Resultate eingehend und mindestens alle 18 Monate wird ein Mitarbeitergespräch durchgeführt. Die Lehrpersonen sind zur Reflexion der eigenen Arbeit aufgerufen. Erst durch Reflexion aller an der Schule Unterrichtenden werden wir eine lernende Schule.

Neben der selbstverständlichen Selbstreflexion, dem Feedback der kollegialen Hospitation, dem Eltern- und dem Schülerfeedback soll auch die Theorie eine wichtige Rolle spielen. Deshalb haben wir das Buch „Was ist guter Unterricht?“ (Hilbert Meyer), welches die aktuelle Unterrichtsforschung optimal auf die Arbeit der Lehrpersonen adaptiert, zur Pflichtlektüre an alle Lehrpersonen im Klassenunterricht abgegeben.

Interne Evaluationen (4) (Qualitätsüberprüfungen) im kleineren oder grösseren Rahmen haben seit 2002 stattgefunden. Die Resultate wurden weitgehend umgesetzt.

Bereits konnte an einer externen Evaluation der PH Zug zur geleiteten Schule teilgenommen werden.

Im Schuljahr 2010/2011 wird das BKS die Qualität der Schulen im Aargau überprüfen (externe Evaluation).
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 30. Januar 2010 um 16:34 Uhr