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Merkblatt zur Definition: Gewalt |
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Geschrieben von: Priska Wyss
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| Merkblatt zur Definition: Gewalt |
| Körperliche Gewalt |
- Schlagen, Treten, Stossen, Kneifen, Festhalten- Mit Waffe oder Messer bedrohen oder verletzen- Vandalismus: fremdes Eigentum absichtlich zerstören- Diebstahl- Gewalt gegen sicht selbst: Selbstverletzung, Suizidalität, Suizid |
| Seelische Gewalt |
- Abwendung, Ablehnung, Abwertung, durch Entzug von Vertrauen, Entmutigung, Fratzenschneiden, schmutzige Gesten- Jemanden von einer Gruppe ausschliessen- Erpressen: Schutzgeld verlangen |
| Sprachliche Gewalt |
- Beleidigende, erniedrigende und entwürdigende Worte: spotten, auslachen, hänseln, beschimpfen- Drohen, Angst machen- Jemanden nicht ausreden lassen, ins Wort fallen |
| Sexuelle Gewalt |
- Erzwungene intime Körperkontakte oder andere sexuelle Handlungen, die dem Täter eine Befriedigung eigener Bedürfnisse ermöglichen- Verbale Übergriffe- Filmen und Fotografieren nackter und entblösster Menschen (gegen deren Willen) |
| Mobbing |
- Zielgerichtete Angriffe gegen jemanden, über längere Zeit, mit System |
| Strukturelle Gewalt |
- Zufügen von Nachteil oder Schaden durch die soziale Struktur der Beziehungen und Machtverhältnisse in Familien: z.B. Autoritätsmissbrauch- Dito in anderen sozialen Institutionen: z.B. Autoritätsmissbrauch; Diskriminierung; Rassismus; Armut (‚Armut ist die schlimmste Form von Gewalt’ Mahatma Gandhi) |
| Medien-Gewalt |
- Horrorfilme: euphorische Wirkung (Endorphinausschüttung) durch Angst-Lust-Erfahrung mit destruktiven Auswirkungen (erhöhte Gewaltbereitschaft, Suchtentwicklung bei Viel- und Exzessivkonsumenten, Albträume usw.)- Pornografie: ‚einseitig das Sexuelle darstellende Bilder’ (Internet, Handy usw.) können Kinder irritieren, ein sexualisiertes Verhalten fördern, zu sexuellen Übergriffen verleiten und abhängig machen. |
Quelle: nach Olweus 1996 – SOS in Schulen und ihrem Umfeld 2007 Verlag Pestalozzianum Zürich / interact Verlag Luzern |
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 31. Januar 2010 um 12:38 Uhr |
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Suchtprävention: Cannabis und Psychosen |
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Geschrieben von: Rebekka von Dach
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Zu Besuch in den beiden 4. Sek.-Klassen - Psychiaterin und Familientherapeutin Dr. med. Ursula Davatz zum Thema Cannabis und Psychosen
Suchtprävention in der Schule Villmergen ist ein fächerübergreifender Auftrag für alle Lehrpersonen auf allen Schulstufen und Funktionen.Suchtprävention durchzieht den Schulalltag als allgemeines, pädagogisches Konzept. Im Vordergrund steht das Bestreben, die individuellen Ressourcen und Abwehrkräfte unserer Jugendlichen zu stärken.
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Trotzdem ist es nötig, dass die SchülerInnen drogenspezifische Kenntnisse haben, besonders über die salonfähige Droge Cannabis.
Die Schülerinnen und Schüler der 4. Sek. von Andreas Weber und Rebekka von Dach haben sich im Fach Biologie bei Martin Lang intensiv mit dem Thema Sucht auseinandergesetzt - vom Suchtprozess über die Suchtursachen bis hin zu Kenntnissen über Nikotin und Cannabis.
Die „harmlose“ Modedroge Cannabis stellt für Jugendliche eine grössere Gefahr dar als bisher angenommen. Eine Legalisierung von Cannabis vermittelt die falsche Vorstellung, dass Kiffen harmlos sei. Im Gegenteil, eine zu hohe Dosis an Cannabis kann zu vorübergehenden psychotischen Symptomen oder zu einer sog. Cannabispsychose führen.
Dass die „harmlose“ Modedroge Cannabis gerade für die sensible jugendliche Seele eine grössere Gefahr darstellt als bisher angenommen, unterstrich auch Dr. med. Ursula Davatz, Psychiaterin und Familientherapeutin in Baden. Erwartungsvoll und sehr interessiert versammelten sich die 26 Schülerinnen und Schüler am Donnerstagmorgen vor Weihnachten in der Aula - gespannt auf das, was die Fachfrau mit 30-jähriger Erfahrung im Umgang mit Familiensystemen aus dem schwierigsten psychiatrischen Formenkreis wie Schizophrenie, Drogensucht, Essstörungen, Psychosomatik und Delinquenz, zu diesem Thema zu sagen hat.
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 30. Januar 2010 um 16:23 Uhr |
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Der Gesundheitsaspekt als wichtige Aufgabe der Schulentwicklung |
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Geschrieben von: Rebekka von Dach
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Die Schule Villmergen hat sich mit dem Leitbild 2004 dazu verpflichtet, der ganzheitlichen Förderung der Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf die Anforderungen des Lebens besonderes Augenmerk zu schenken.Mit dem stufenübergreifenden Atelier und dem institutionalisierten Klassen- und Schülerrat existieren heute schon konkrete Angebote, die mithelfen, die gesetzten Ziele zu erreichen. Dieser Entwicklungsprozess wird von der seit 2002 eingeführten Schulsozialarbeit unterstützt und mitgetragen.
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 30. Januar 2010 um 16:24 Uhr |
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Gesund auf dem Weg – stark in die Zukunft! |
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Geschrieben von: Claudio Fischer, Schulleiter
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So heisst die Vision, welche die Schule Villmergen im Herbst 2007 für sich entwickelt hat und mit der sie in die Zukunft gehen wird. In dieser Vision steckt eine Menge Kraft: Gesundheit ist das grosse Kapital, das uns hilft, Herausforderungen anzunehmen. Nur bei guter physischer und psychischer Gesundheit können wir jene Leistungen erbringen, die von uns erwartet werden. Wir wollen allen an der Schule Villmergen den Wert dieses Kapitals immer neu bewusst machen, wollen erfahren, wie man gesund bleibt, sich gesund ernährt, bewegt, lernt und in eine gesunde Zukunft geht. Wir setzen uns mit Umwelt und Gesellschaft auseinander. Wir wollen aber auch zu den uns anvertrauten Menschen Sorge tragen und darauf achten, dass sie nicht überfordert werden. Das setzt eine intensive Zusammenarbeit und eine Kultur voraus, die auf Zuhören und Respekt gründet.
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 30. Januar 2010 um 16:24 Uhr |
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Was ist eine gute Schule? |
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Geschrieben von: Claudio Fischer, Schulleiter
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Das ist für mich als Schulleiter eine Schule, welche sicher auf den in der Verfassung definierten gesellschaftlichen und den christlichen Werten ruht. Es ist eine Schule, welche die Zusammenarbeit in allen Bereichen sucht, über ihre Arbeit nachdenkt und deren Resultate auswertet. Sie sorgt für ein gutes Schulklima und ermuntert die Lehrpersonen und alle an der Schule Beteiligten sowie die Schülerinnen und Schüler zu guten Leistungen. Eine gute Schule hat klare Zuständigkeiten und Vorgehensweisen und entwickelt zukunftsweisende und überprüfbare gemeinsame Ziele. Sie steht in ständigem Dialog mit Schülern, Eltern und der Öffentlichkeit und sorgt für transparente Informationen. Sie erreicht die Lernziele und sorgt dafür, dass die Menschen ganzheitlich gefördert werden. Sie bereitet die Kinder und Jugendlichen auf die Herausforderungen der Zukunft vor. Gesundheitsförderung ist dabei als zentrale Aufgabe in den umfassenden Erziehungs- und Bildungsauftrag eingebettet. |
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 30. Januar 2010 um 16:24 Uhr |
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