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Gemeines Virus im Wintersportlager PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Markus Köpfli   

Das Wintersportlager der Oberstufe Villmergen fand anfangs Februar erstmals in Adelboden statt. 36 Jugendliche und ihre 10 Begleiter waren bei der Chuenisbärgli-Talstation im Haus Trachsel einquartiert. Das Wetter spielte mit und so konnten die Wintersportler ab Montag das Gebiet "Adelboden-Lenk" kennen lernen und ihre Fähigkeiten auf den Snowboards und Skis weiter entwickeln. Gerade auch die zahlreichen Snowboard-Anfänger machten erstaunliche Fortschritte. Abends erwartete die Jugendlichen ein feines Nachtessen und ein zumeist fakultatives Unterhaltungsprogramm (Nachtschlitteln, Film, Lotto...). Am Mittwochnachmittag standen zur Abwechslung Hallenbad, Eislauf oder Shoppen auf dem Programm.

All diesen positiven Fakten zum Trotz wird das Wintersportlager 2010 in die Geschichte eingehen als "das Lager mit dem Virus". Ab Dienstagabend begann sich ein unsichtbares Virus rasend schnell durch die Reihen der Lagerteilnehmer zu verbreiten. Äusserungen waren Bauchschmerzen und plötzliches, massives Erbrechen. Stündlich meldeten sich "neue Fälle". Zwar ging die "Sache" meist zügig vorbei, und doch stellte es für alle Beteiligten in den engen Verhältnissen eine grosse Belastung dar. Auch der Arzt konnte die Villmerger nicht beruhigen: Er verschrieb zwar Medikamente und verordnete hygienische Massnahmen, machte aber keinen Hehl daraus, dass sich das Virus weiter ausbreiten würde. Am Donnerstagabend entglitt die Situation (Erbrochenes in Schlafsäcken und über Kleidern). Zusätzlich ereilte das Virus auch den Koch und mehrere Leiter. Die Verantwortlichen beschlossen, das Lager um einen Tag früher als vorgesehen zu beenden. Und so kehrten denn die Villmerger bereits am Freitag ins Unterland zurück. Das Virus hatte in der Tat ganze Arbeit geleistet.

Der Dank gehört den Jugendlichen, die konstruktiv zum Gelingen des Lagers beigetragen haben wie auch dem engagierten Leiterteam und den flexibeln Eltern.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 15. Februar 2010 um 22:45 Uhr